Gesetzliche Regelungen

Die genauen Vorgaben und Erlasse können in jedem Bundesland unterschiedlich sein, da die Bildungspolitik und Ihre Ausgestaltung in erster Linie  Sache der Länder ist. Alle Erlasse und Vorgaben für den Bereich Legasthenie und Dyskalkulie basieren jedoch auf den jeweiligen Beschlüssen der Kultusministerkonferenz.

Die gesetzliche Regelung zur Lese- und Rechtschreibstörung

gültig seit 01.08.2016

Basierend auf der geänderten Fassung des bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG: Artikel 52 Abs. 5) wurde  die überarbeitete Bayerische Schulordnung zum 1.8.2016 gültig. Die neue Regelung in der BaySchO (vom 1. Juli 2016, speziell § 31 bis § 36) ist nun die Basis der gezielten Unterstützung durch die Schule, in Form verschiedener Maßnahmen zum Ausgleich von Nachteilen.

Die wichtigsten Änderungen zur Regelung der Lese- und Rechtschreib-Störung nach der aktuellen Fassung der BaySchO (vom 1. Juli 2016) finden Sie hier

Die genauen Vorgaben und Erlasse können in jedem Bundesland unterschiedlich sein, da die Bildungspolitik und Ihre Ausgestaltung in erster Linie  Sache der Länder ist. Alle Erlasse und Vorgaben für den Bereich Legasthenie und Dyskalkulie basieren jedoch auf den jeweiligen Beschlüssen der Kultusministerkonferenz.

Die schulrechtlichen Vorgaben bei Dyskalkulie

Weiterhin werden in Bayern leider kein Nachteilsausgleich und kein Notenschutz für Kinder mit Dyskalkulie gewährt. Trotzdem haben Schulen die Möglichkeit, für Hilfe und Entlastung zu sorgen. Als Lehrer können Sie Ihren betroffenen Schülern mit individuellen Ansätzen der schulischen Förderung wertvolle Unterstützung bieten.

Und auch die neue Schulordnung für Grund- und Mittelschulen sieht vor: Nach § 11 Satz (2) (GrSO) und nach § 13 Satz (2) (MSO) kann in Bayern aus pädagogischen Gründen auf eine Bewertung der Leistungen durch Noten zeitweilig verzichtet werden. Weiterführend ist in der BaySchO festgelegt, dass für den zeitlichen Umfang der Hausaufgaben gilt: §28 Satz (2) 1An Grundschulen und Grundschulstufen der Förderschulen gilt eine Zeit von bis zu einer Stunde als angemessen.

Weitere Informationen des Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus zu Hilfen und schulischen Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder mit Dyskalkulie (Rechenstörung) finden Sie hier.

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Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie haben Anspruch auf Toleranz, Förderung und Chancengleichheit in Schule, Ausbildung und Beruf.

Wir vertreten mit Nachdruck Ihre Interessen. Und je mehr Stimmen wir vereinen, desto größer ist dieser Nachdruck – seien Sie eine davon!

Tanja Scherle
Bundesvorsitzende

 

 

 

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