Entscheidende Hilfestellung

Eine Legasthenie oder Dyskalkulie möglichst frühzeitig zu erkennen und den betroffenen Kindern eine individuelle schulische Förderung zu ermöglichen, bedeutet eine entscheidende Hilfe in der Lernentwicklung. Individuelle Unterstützung und Nachteilsausgleiche sowie dadurch mögliche Lernfortschritte entlasten Ihr Kind, Ihren Schüler auch seelisch. Denn eine Lese- und Rechtschreibstörung oder Rechenstörung führt häufig zu generellen Lernschwierigkeiten und kann die Entfaltung individueller Stärken auch in anderen schulischen Bereichen erschweren.

Schule und Lehrer können vieles bewegen

Wenn Eltern, Lehrer und die Schulleitung sich gemeinsam für die gezielte Hilfestellung und Förderung im Lese- und Rechtschreibunterricht sowie beim Erlernen der Grundrechenarten einsetzen, erleichtern sie den betroffenen Kindern die anstehenden Lernschritte.

Die Website des Bundesverbandes, BVL bietet Lehrerinnen und Lehrern ausführliche Informationen über Hilfen und eine gezielte Lernförderung.

Die Schulberatung Bayern ist für Sie als Schüler, Eltern und Lehrer zusätzlich ein kompetenter Ansprechpartner für alle schulrechtlichen und pädagogischen Themen. Auf der Homepage der Schulberatung Bayern finden Sie ein aktuelles und chronologisches Verzeichnis aller ministeriellen Bekanntmachungen seit November 1999 sowie weitere, in den letzten Jahren verfasste Kultusministerielle Schreiben (KMS) zum Erlass. Bitte beachten Sie besonders die neueren Bekanntmachungen für die einzelnen Schularten.

Aktuelle Beschlüsse & Empfehlungen des bayerischen Kultusministeriums

  • Die aktuellen Regelungen nach der BaySchO (gültig seit 1.8.2016) zur Lese- und Rechtschreib-Störung finden Sie unter dem Menüpunkt: Gesetzliche Regelungen
  • Latein oder Französisch als zweite Fremdsprache? 
    Überlegungen auf der Basis einer umfassenden Leistungsanalyse, nicht des kulturellen Wertes von Sprachen. Artikel von Herrn Alexander Geist, Schulpsychologe Erding. (Artikel erschien in der Mitgliederzeitschrift des BVL LeDy 2/2011). 

  • Möglichkeiten der Förderung von Schülern/-innen mit LRS und/oder ADS an einem Gymnasium
    Schüler mit LRS leiden in der Sekundarstufe sehr oft unter einer Reihe von speziellen Lernproblemen. Ein bloßer Nachteilsausgleich reicht in der Regel nicht aus, hier müssen zusätzliche Fördermaßnahmen bzw. Interventionen und Beratungen stattfinden (Hilfen für Deutsch, Englisch, bei Schriftproblemen usw.). Die unmittelbare Förderung der rechtschreibschwachen Schüler kann mit Hilfe des evaluierten Erdinger Rechtschreibtrainings erfolgen. Dem Erdinger Rechtschreibtraining (ERT) nach Alexander Geist, liegen gesicherte Erkenntnisse der Lern- und Gedächtnispsychologie, der Forschung zu Trainingsformen für rechtschreibschwache Kinder sowie der Deutschdidaktik zugrunde.