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Aktuelle Veranstaltungen: siehe Termine.
- Pionierin der Legasthenietherapie gestorben.
Ein Nachruf auf Liselotte Eckerl-Riesch
Eigentlich wollte Liselotte Eckerl-Riesch nur ihrem Sohn und anderen Kindern mit gravierenden Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten helfen. Dabei wurde sie zur Unternehmensgründerin und Pionierin: Der Arbeitskreis Legasthenie Bayern e. V., das Kinderhaus München und der Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Bayern e. V. entstanden dank ihrer Schaffenskraft. Vor 40 Jahren war die Legasthenie in Deutschland nur wenigen Wissenschaftlern und Pädagogen ein Begriff. Wer betroffen ist, ist normal bis überdurchschnittlich intelligent, kämpft jedoch mit dem Lesen und/oder dem Schreiben. Liselotte Eckerl-Riesch vernetzte sich mit Experten auf diesem Gebiet und wandte sich an Lehrer: So entstand 1972 die Münchner Elterninitative, aus der 1974 erst der Arbeitskreis Legasthenie München e. V., später der Arbeitskreis Legasthenie Bayern e. V. erwuchs. Zunächst in Gruppen, später in Einzelsitzungen wurden betroffene Schulkinder auf innovative Weise gefördert. Weil viele unter psychosomatischen Folgeproblemen litten, spielte Psychotherapie eine immer größere Rolle. Schon die ersten Kindergruppen, die nach dem neuen Ansatz lernten, machten große Fortschritte, später zeigte sich, dass Einzeltherapien bei Diplompsychologen optimal helfen. Liselotte Eckerl-Riesch und ihre Mitstreiter berieten Pädagogen, Politiker und Eltern gleichermaßen und ermöglichten es Tausenden von Kindern, trotz Legasthenie schulisch und beruflich ihren Weg zu gehen. Seit 1995 gibt es beim Arbeitskreis Legasthenie Bayern e. V. auch Therapien für Kinder mit Dyskalkulie (Rechenstörung).
Verbandsarbeit und Kinderhäuser
Teilleistungsstörungen überall bekannt machen, Eltern informieren und vernetzen, Schulen beraten – das sind Ziele des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie e. V. (früher: Bundesverband Legasthenie e. V.), der seit 1974 existiert. Den bayerischen Landesverband gründete 1980 Liselotte Eckerl-Riesch. Für Kinder mit besonders stark ausgeprägter Legasthenie wollte sie gezielt vor Ort mehr tun: In enger Zusammenarbeit mit dem Bezirk Oberbayern eröffnete Liselotte Eckerl-Riesch 1977 das erste Kinderhaus München als teilstationäre, heilpädagogisch-therapeutische Spezialeinrichtung. Fünf Kinderhäuser sowie ambulante Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien in Belastungssituationen sind daraus entstanden.Für ihren Einsatz erhielt Liselotte Eckerl-Riesch 1989 das Bundesverdienstkreuz am Bande. In der Laudatio lobte der bayerische Kultusminister Hans Zehetmair: “Durch Ihr Engagement, durch Ihren verdienstvollen Einsatz zur Schaffung und Verbesserung der gesetzlichen Grundlagen sowie der praktischen Möglichkeiten zur Förderung legasthenischer Kinder haben Sie sich beispielhafte Verdienste um das Gemeinwohl erworben“.Weggefährten beschreiben Liselotte Eckerl-Riesch als bescheidene Persönlichkeit, die ohne die Not ihres Kindes nie den Weg in die Öffentlichkeit gesucht hätte. Am 2. Januar schloss sie 90-jährig für immer ihre Augen.
Text: Petra Plaum.
- Teilnehmer gesucht für Studie in Ulm
Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Legasthenie im Alter zwischen 16 und 25 Jahren mit unbeeinträchtigtem Hörvermögen.
Worum geht es in der Studie? Es besteht bis heute keine Einigkeit über die zugrundeliegende Ursache der Legasthenie. Zwar ist allgemein akzeptiert, dass Legastheniker Schwierigkeiten im Bereich der Sprachverarbeitung aufweisen. Unklar bleibt allerdings, welchen Stellenwert diese Schwierigkeiten für die Entstehung der Legasthenie einnehmen: Sind sie als die zugrundeliegende Ursache der Legasthenie zu betrachten? Oder entstehen sie als Folge von Schwierigkeiten in der nicht-sprachlichen Hörverarbeitung? In unserem Forschungsprojekt wollen wir herausfinden, mit welchen Aspekten der Verarbeitung von Sprache und Tönen Jugendliche und Erwachsene mit Lese-Rechtschreibstörung Probleme haben.
Die Klärung der Frage, ob der Legasthenie ein sprachliches oder nicht-sprachliches Defizit der Hörverarbeitung zugrundeliegt, ist sowohl grundlagenwissenschaftlich relevant, als auch sehr wichtig für die Legasthenie-Diagnostik und –Förderung. Nur durch Klärung derartiger grundlegender Fragen ist es möglich, in Zukunft die optimale Diagnostik zur Früherkennung eines Legasthenie-Risikos zu entwickeln, optimale Präventionsmaßnahmen zu etablieren und Legastheniker mit optimalen Programmen zum Training kognitiver Grundlagen des Lesens und Schreibens zu versorgen. Weitere Infos
- Gesucht: Legasthenie freundliche Schule oder Hochschule
Immer wieder werden wir angesprochen, ob es Schulen oder Hochschulen gibt, die besonders auf die Bedürfnisse von Menschen mit einer Legasthenie eingehen. Gerne möchten wir auf Schulen und Hochschulen mit besonderen Angeboten verweisen und suchen Ihre Unterstützung.
Wir bitten daher alle Beteiligten, d.h. die Schulen und Hochschulen, aber auch Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten oder auch Eltern, uns Schulen oder Hochschulen zu benennen, die sich in einer besonderen Form um die Belange von Menschen mit einer Legasthenie kümmern.
Gerne möchten wir jeweils eine Schule und eine Hochschule mit je 1.000 € prämieren. Dieses Preisgeld soll dafür genutzt werden, um z.B. ein Projekt zum Thema „Legasthenie“ zu unterstützen, Fördermaterial oder technische Hilfsmittel anzuschaffen.
Wir werden in unserer LeDy alle Einsendungen Schritt für Schritt vorstellen, um so allen direkt und indirekt Betroffenen, verschiedene „Positivbeispiele“ aufzuzeigen, die dann eventuell auch an der eigenen Schule oder Hochschule übernommen werden können.
Alle teilnehmenden Schulen und Hochschulen erhalten als Anerkennung Ihrer Einsendung ein kostenloses Jahresabonnement unserer Mitgliederzeitschrift LeDy und je 20 Exemplare der Ausgabe, in der ihr Schul-/Hochschulmodell vorgestellt wird. Wir möchten dabei unterstützen, dass diese engagierten Schulen und Hochschulen über den BVL und die LVL viel Öffentlichkeitsarbeit erfahren, d.h. wir werden mit Hilfe unserer Mitgliederzeitschrift mit einer Auflagenhöhe von 7.000 Stück, unserer Homepage mit monatlich 40.000 Besuchern sowie über unsere Landesverbände dafür sorgen, dass die guten Beispiele einer breiten Öffentlichkeit bekannt werden.
Einsendeschluss ist der 31.3.2012. Anmeldeformular
- Profile von Menschen mit Legasthenie im Beruf
Im Rahmen unser vielen Projektaktivitäten möchten wir auch einen besonderen Fokus auf Erwachsene legen. Wie sieht es eigentlich aus, wenn die Schule und Ausbildung abgeschlossen sind und Menschen mit einer Legasthenie im Berufsleben stehen? Auch das soll ein Teil unserer Aufklärungsarbeit sein, um so Ideen und Anregungen zu gewinnen, was helfen kann und wie Unterstützung aussehen sollte. Wichtig ist auch der motivatorische Faktor, der von diesen Profilen für Betroffene ausgehen kann, denn schließlich haben die meisten ihren Weg gefunden!
Wir möchten daher alle bitten, uns mit einem Kurzprofil über sich zu berichten. Selbstverständlich ist das auch anonym möglich. Jedes Profil ist für uns ein wertvoller Beitrag für unsere Arbeit. Die eingesendeten Profile möchten wir gerne in unserer Mitgliederzeitschrift LeDy veröffentlichen.
Die Vorlage für die Rückmeldung finden Sie hier.
- Mein Leben als Legastheniker
Straßenschilder, Fahrpläne, Informationstafeln – was wir mal eben im Vorbeigehen lesen oder gar nur schnell überfliegen, ist für Fabian Joas ein echtes Problem. Denn der 30jährige Berliner ist Legastheniker. Er hat noch nie in seinem Leben ein ganzes Buch gelesen, weil es ihn zu sehr anstrengt. In der Schule wird er von seinen Mitschülern gehänselt und von den Lehrern vorgeführt. In jedem Diktat bekommt er eine Sechs, egal wie viel er übt. Aber wenn es ums Lesen und Schreiben geht, bleibt bei Fabian einfach nichts hängen. Doch Fabian kämpft: Seine Mutter, eine Kinder-und Jugendärztin, steht ihm dabei zur Seite. Mit Erfolg: Fabian schafft sein Abi, studiert Volkswirtschaft und Politik und sitzt grade an seiner Doktorarbeit – auch wenn ihn die Störung bis heute begleitet. Doch der 30jährige hat Mittel und Wege gefunden, seinen Alltag und vor allem auch seinen Beruf mit Bravour zu meistern.
http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/clip/211300-mein-leben-als-legastheniker-1.2875443/
- Pressebeitrag BVL 28.07.2011
Diskriminierung: Legasthenie und Dyskalkulie als Beleidigung! Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) bedauert, dass zur Verunglimpfung von Politik und Politikern die Presse Legasthenie und Dyskalkulie als Synonyme für Inkompetenz benutzt.„Eigentlich sollte man Beiträge, in denen Legasthenie und Dyskalkulie als Beleidigung genutzt werden, unbeachtet beiseite legen. Es ist aber sehr bedauerlich festzustellen, dass die Presse der Politik bzw. den Politikern immer eine Legasthenie oder Dyskalkulie bescheinigt, wenn es um Themen geht, bei denen Fachkompetenzen angezweifelt werden“, kritisiert Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL.
„Wir erhalten nach aktuellen Pressebeiträgen, die zur allgemeinen Belustigung - wie jetzt zur Plakataktion der CDU mit „C wie Zukunft“ - eine Vielzahl von Anrufen von Betroffenen, die diese Diskriminierung bzw. Verspottung einfach nicht mehr ertragen können und den BVL bitten, etwas dagegen zu unternehmen“, sagt Sczygiel.Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) engagiert sich seit 1974 dafür, dass Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie mehr Akzeptanz und Toleranz in unserer Gesellschaft erfahren. In Deutschland sind ca. 8 Millionen Menschen von Legasthenie oder Dyskalkulie betroffen. Beide Teilleistungsstörungen haben keinen Einfluss auf die allgemeine Begabung der Betroffenen, auch hochbegabte Menschen können betroffen sein. Werden die Belange der Betroffenen in Schule, Ausbildung und Beruf beachtet, gibt es keinerlei Beeinträchtigung in der Fachkompetenz. Bis heute ist es allerdings immer noch eine große Herausforderung für diese Menschen, einen begabungsgerechten Bildungsabschluss zu erreichen, da auch in den Schulen häufig noch die Meinung vorherrscht, wer nicht richtig lesen, schreiben oder rechnen kann, der kann auch kein Abiturzeugnis erhalten. Der psychische Druck, der auf den Betroffenen lastet, weil ihr Handicap in den Vordergrund gestellt wird, zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben. Dass eine fachkompetente Förderung fehlt, hat zur Folge, dass es oftmals große Misserfolge gibt.
„Im Grundgesetz steht, dass Menschen nicht diskriminiert werden dürfen. Nun muss es uns nur noch gelingen, es in den Köpfen der Menschen zu verankern. Leider erfahren wir täglich in unserer Beratungsarbeit, wie weit wir davon noch entfernt sind. Anstatt dafür zu sorgen, dass aus jungen Menschen starke Persönlichkeiten werden, die qualifizierte Berufe erlernen können, machen wir sie psychisch kaputt, weil wir uns über ihr Handicap auch noch lustig machen und daran hat die Presse leider einen großen Anteil“, bedauert Sczygiel. Weitere Informationen zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter http://www.bvl-legasthenie.de abrufbar.
- Neurobiologie bei Lese- und Rechtschreibstörung (LRS) – MagnetResonanzTomographie- (MRT)-Studie MRT Studie zu Konnektivität und neuronalen Korrelaten Gefördert von der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Universität München
Probanden gesucht ab Juli 2011 Wir suchen · rechtshändige Jungen der 3. Klasse mit Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben.
Zusätzlich suchen wir für unsere Kontrollkinder · rechtshändige Jungen der 3. Klasse, die Keine Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben
Die Studie läuft unter der Leitung von Prof. Dr. Schulte-Körne, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Universität München. Weiter Infos unter: http://www.kjp.med.uni-muenchen.de/forschung/neurobiol_lrs.php oder hier.
- Neuer Pressebeitrag BVL: 29. Juni 2011 Schleswig-Holstein: Bildungsministerium blockiert aktiv Legastheniker
Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) kritisiert die Diskriminierung von Abiturienten mit Legasthenie durch das Bildungsministerium Schleswig-Holstein, weil dieses den Zugang zum Studium faktisch erschwert.
„Ich stehe auf der Warteliste der Hochschule, obwohl ich mit einem Schulgutachten bereits den Studienplatz hätte“, ärgert sich Hendrik. „Mein Schulleiter darf mir seit Mai kein Schulgutachten mit einer Abiturnote ohne Punktabzug für meine mangelhafte Rechtschreibung ausstellen, wie es für Legastheniker sonst möglich ist“, so Hendrik. Für Anna* ist es noch unglücklicher gelaufen. Sie hat im letzten Jahr ihr Abitur in Schleswig-Holstein bestanden und hat ein Schulgutachten mit einer bereinigten Abiturnote für eine Studienplatzbewerbung erhalten. Nachdem sie sich nach einem Praktikum erst dieses Jahr für ein Studium bewirbt, braucht sie ein neues Schulgutachten und steht nun vor dem Aus. „Mein Schulleiter hat ein Schreiben vom Bildungsministerium erhalten, wo ihm untersagt wird, die Abiturnote ohne die Rechtschreibung auszuweisen. Er darf mir nur ein verbales Zeugnis geben, wo er aussagt, dass ich durch meine Legasthenie ein Handicap beim Abi hatte. Die Universität in Hamburg, wo ich mich bewerben wollte, hat sich darüber nur verwundert geäußert, denn sie brauchen eine Note, was auch nachvollziehbar ist“, bedauert Anna. „Ich schaffe nun den NC für Politikwissenschaften nicht und werde in der freien Berufswahl durch das Ministerium behindert“, sagt Anna wütend. Weiterlesen.. Leicht lesbares Themenheft „Internet“ als kostenloser Download
Das Projekt a³ hat ein neues Themenheft „Internet“ ausgearbeitet. Es ist leicht lesbar gestaltet, so dass geübte Leser, wie auch lese- und schreibungeübte junge Erwachsene ihr Wissen über das Internet erweitern können. Es gibt Denkanstöße, die Veränderungen, die mit dem Internet in der Gesellschaft eingeleitet wurden, kritisch zu hinterfragen. Es enthält aktivierende und handlungsorientierte Aufgabenvorschläge in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sowie Ideen für Fragen an die Leser. Die Materialien bieten Kenntnisstandfragen, Rechercheaufgaben, kreative Schreibanlässe, Diskussionsvorschläge, Kreuzworträtsel und ein Quiz. Die Lernenden können die Aufgaben individuell oder in Gruppen bearbeiten. Das Glossar erläutert zentrale Begriffe. as Themenheft „Internet“ können Sie hier kostenlos herunterladen.Wenn das zu 1x1 zu schwierig ist.
Nicht nur Schüler kämpfen mit den Zahlen: Fünf Prozent der Bevölkerung leiden an einer Rechenstörung.
Artikel in der Welt am Sonntag- Filme mit Eindrücken und Interviews vom BVL Kongress 2011 finden Sie auf der Seite: http://bvl-mediathek.de/kongress.html
Latein oder Französisch als zweite Fremdsprache?
Überlegungen auf der Basis einer umfassenden Leistungsanalyse, nicht des kulturellen Wertes von Sprachen.
Artikel von Herrn Alexander Geist. (Artikel erscheint in der Mitgliederzeitschrift des BVL LeDy 2 /2011)Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung
Acht Prozent der Studierenden in Deutschland fühlen sich durch eine Behinderung oder eine chronische Erkrankung im Studium beeinträchtigt. Viele Hochschulen haben darum Beratungsstellen geschaffen, die diese Studierenden unterstützen. Ein Seminar zur Schulung der Berater findet am 26. und 27. Mai an der Uni Würzburg statt. weiterlesen- Am Dienstag 29.03.2011 um 18.05 Uhr Bayern 2 Radiobeitrag IQ-Wissen:
eue Forschungsergebnisse zur Dyskalkulie: "Mathe kann ich einfach nicht!"
- Pressebeitrag BVL vom März 2011
Der BVL möchte auf seinem 17. Kongress, der unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin Ursula von der Leyen steht, aufzeigen, welche Förderkonzepte geeignet sind. Der Fördermarkt wächst beständig, weil Schulen ihrer Verpflichtung zur individuellen Förderung von Legasthenikern und Dyskalkulikern nicht ausreichend nachkommen. Die Eltern erleben außerschulisch ein verwirrendendes Angebot von Nachhilfe, Förderung oder
Therapie und es gibt eine Vielzahl von Angeboten, die für Kinder mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie ungeeignet sind. weiterlesen
- Zum BVL Kongress vom 18.-20. März 2011 ist das Programmheft erschienen.
- 1. Newsletter Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie, Bayern
Wir haben unseren ersten Rundbrief am 12.02.2011 verschickt. Newsletter-Link Aktuelles vom Beratungstelefon des LVL Bayern.
Immer wieder erhalten wir Anfragen zum Thema Dyskalkulie und der Umgang damit im Bayerischen Schulsystem und in der Therapie. Wir haben Herrn Markus Meyer, Dipl.- Psychologe und Dyskalkulietherapeut, aus Erlangen gebeten die häufigsten Fragen, die zu Beginn einer Therapie sehr häufig im Raum stehen, kurz zu beantworten. Zum Artikel
http://www.myvideo.de/watch/8008854/Mein_Leben_als_Dyskalkuliker- Wenn die Buchstaben durcheinander geraten. Interview zum Nachhören: Legasthenie bei Erwachsenen – Thema am 10. Januar in hr1-VITA.
- Unser aktueller Filmtipp: Das Labyrinth der Wörter
Am 6. Januar war Kinostart vom französischen Film: „Das Labyrinth der Wörter". Es ist die Geschichte über eine dieser Begegnungen, die das ganze Leben verändern können: das Zusammentreffen in einem Park zwischen Germain (Gérard Depardieu), um die 50, fast Analphabet, und Margueritte (Gisèle Casadesus), einer kleinen alten Dame und leidenschaftlichen Leserin. Vierzig Jahre und hundert Kilo trennen sie. Eines Tages setzt sich Germain zufällig neben sie. Margueritte liest ihm Passagen aus Romanen vor und eröffnet ihm die Welt und die Magie der Bücher, von denen sich Germain immer ausgeschlossen fühlte. Für sein Umfeld, die Freunde im Bistro, die ihn bis jetzt für einen Einfaltspinsel hielten, wechselt die Dummheit mit einem Mal die Seite ... Aber Margueritte verliert immer mehr ihr Augenlicht und aus tief empfundener Freundschaft zu dieser charmanten, verschmitzten und aufmerksamen alten Dame, übt Germain lesen und zeigt ihr, dass er in der Lage sein wird, ihr vorzulesen, wenn sie selbst es nicht mehr kann. http://www.labyrinth-derfilm.de/
- Studienteilnehmer gesucht. Kinder in der 2. Klasse mit Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben zum März 2011.
Prof. Schulte-Körne und sein Team suchen Studienteilnehmer, mehr Informationen finden Sie auf der Homepage der LMU.
- "Wenn das Hirn die Buchstaben verwechselt" Legasthenieforschung und -therapie. Hörfunkbeitrag mit Herrn Prof. Grimm und Herrn Prof. Schulte-Körne
auf Bayern 2, IQ - Wissenschaft und Forschung, BR-online 10.11.2010 Podcast.
- Das bayr. Kultusministerium hat auf zwei Abgeordnetenanfragen zum Thema Dyskalkulie geantwortet 06.07.2010 und 27.09.2010. Siehe Bayr. Schule.

